Disclaimer
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Arbeitsanleitungen auf unserer Website nur zur Illustration dienen. Die aktuellen Arbeitsanleitungen liegen den jeweiligen Testkits bei.
Mycoplasma pneumoniae
Mycoplasma pneumoniae gehört nicht zur normalen Flora des Menschen. Der Keim wird aerogen durch Tröpfchen, seltener durch Schmierinfektion übertragen.
Mycoplasmen sind die kleinsten in zellfreien Nährmedien kultivierbaren Bakterien. Sie besitzen keine Zellwand. Sie können beliebige Formen annehmen (Kugeln, Tropfen, Ringe, Scheiben, vor allem lange Fäden, die an Pilze erinnern).
Mycoplasma pneumoniae haftet sich über Neuraminsäurerezeptoren an die Flimmerepithelzellen an. Durch Produktion von H2O2 und andere bislang unbekannte Faktoren werden die Zellen zerstört. Diese Bakterien können auch indirekt durch gezielte Störung des Immunsystems Krankheitssymptome auslösen.
Nach einer Inkubationsphase von durchschnittlich 3 Wochen kommt es in drei Viertel aller Fälle zu einer schweren ?Erkältungskrankheit? mit Pharyngitis oder Tracheobronchitis. Nur in 5-25 % entwickelt sich eine atypische Pneumonie, die mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber und hartnäckigem Husten beginnt.
Als Folgekrankheiten können auftreten: in ca. 3 % Meningitis, Polyradikulitis, Myelitis und andere Erkrankungen des ZNS. Weiterhin Karitiden, Pankreatitis, Erythema nodosum, Otitis media, Arthritiden, Anämie ua. Infektionen mit M. pneumoniae treten weltweit auf. Schulkinder und junge Erwachsene werden häufigsten befallen.
Familiäre Häufungen und Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen erklären sich durch den Infektionsmodus und die hohe Kontagiosität.
Spezies | Erkrankung | Übertragungsweg |
Mycoplasma pneumoniae | Atemwegserkrankung: Von asymptomatischer Infektion über Erkältungskrankheit, Pharyngitis, Bronchitis, Krupp, Tracheobronchitis, Pneumonitis und Pneumonia | Die Ansteckung erfolgt primär durch Tröpfchen aber auch durch direkten oder indirekten Kontakt. |
Infektionen können folgender maßen nachgewiesen werden:
- Mikroskopie: Nachweis in Tupferabstrich aus dem Rachen
- Serologie: Nachweis spezifischer Antigene mittels der ELISA-Technik.
NovaLisa? Mycoplasma pneumoniae IgA/IgG/IgM ELISA:
Der NovaLisa? Mycoplasma pneumoniae IgA/IgG/IgM ELISA dient dem qualitativen Nachweis spezifischer IgA- /IgG-/IgM-Antikörper gegen Mycoplasma pneumoniae in humanem Serum oder Plasma (Citrat).
Antigene:
Gereinigtes Mycoplasma pneumoniae Antigen (Stamm FN)
Testmerkmale:
Intraassay | Interassay | Sensitivität | Spezifität | |||||
n | Mean | CV% | n | Mean | CV% | |||
IgA | 20 | 0.09 | 6.1 | 12 | 2.83 | 8.1 | >90% | >90% |
24 | 0.64 | 3.5 | 12 | 18.41 | 3.9 | |||
IgG | 20 | 0.504 | 5.3 | 12 | 13.6 | 3.4 | >95% | >95% |
24 | 1.071 | 9.0 | 12 | 31.1 | 6.9 | |||
IgM | 31 | 0.99 | 2.9 | 12 | 21.6 | 4.8 | 94.4% | >95% |
22 | 0.76 | 9.2 | 12 | 13.3 | 7.8 | |||
Externe Vergleichsstudie NovaTec, Euroimmun, Savyon:
Mycoplasma pneumoniae IgG: 155 Proben Sensitivität: 100%
Spezifität: 100%
Mycoplasma pneumoniae IgM: 116 Proben Sensitivität: 100%
Spezifität: 95,9%
Bestellinformationen:
ELISA | Anzahl der Bestimmungen | Produktnummer |
Mycoplasma IgA | 96 | MYCA0350 |
Mycoplasma IgG | 96 | MYCG0350 |
Mycoplasma IgM | 96 | MYCM0350 |
Kontakt
Kundenservice





